Herzlich willkommen an der
Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie!
Die Philosophische Fakultät und Fachbereich Theologie ist die größte der insgesamt fünf Fakultäten der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Entstanden durch die Restrukturierung der FAU im Jahr 2007, vereint sie die ehemals eigenständigen Philosophischen Fakultäten I und II (Geschichte und Sozialwissenschaften bzw. Sprache und Kulturwissenschaften), die Erziehungswissenschaftliche und die Theologische Fakultät und führt deren Forschungsgebiete und Lehrangebote fort.
Hans-Böckler-Stiftung fördert kooperatives Promotionskolleg
Lernprozesse aus der Perspektive von Kindern und Jugendlichen erforschen – das ist das Ziel eines neuen kooperativen Promotionskollegs, das an der FAU, der Evangelischen Hochschule Nürnberg (EVHN) und der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg eingerichtet wird. Das Kolleg trägt den Titel „Bildung als Landschaft" und wird von der Hans-Böckler-Stiftung für einen Zeitraum von zunächst drei Jahren finanziert. Kinder und Jugendliche lernen nicht nur in der Schule, sondern auch an anderen Orten und in anderen Situationen, etwa im Sportverein, in der Musikschule, in der Familie oder einfach beim Spielen. Diesem Grundgedanken trägt das kooperative Promotionskolleg, dessen Sprecherin Frau Prof. Dr. Annette Scheunpflug, Inhaberin des Lehrstuhls für Allgemeine Erziehungswissenschaft I, ist, Rechnung. Das Promotionskolleg wird durch die Hans-Böckler-Stiftung mit insgesamt acht Stipendien gefördert. Interessierte können sich noch bis zum 25. Juni 2012 auf ein Stipendium bewerben. Das Promotionskolleg richtet sich vorwiegend an Absolventinnen und Absolventen von Hochschulen für Angewandte Wissenschaften, die die Studiengänge Soziale Arbeit, Religionspädagogik oder Studiengänge aus dem Bereich der Erwachsenenbildung studiert haben sowie an Absolventinnen und Absolventen der Lehramtsstudiengänge für Grund-, Haupt- und Realschulen mit mindestens erstem Staatsexamen. Das Kolleg ist explizit auch für Berufserfahrene geöffnet. Nähere Infomrationen
"Lesekultur(en) im Umbruch"
Der Lehrstuhl für Buchwissenschaft an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg lädt alle Interessierten am 21. und 22. Juni herzlich zur interdisziplinären Tagung „Lesekultur(en) im Umbruch" ein. Unter der Beteiligung international ausgewiesener LeseforscherInnen aus Buchwissenschaft, Sprachwissenschaft, Pädagogik, (Neuro)Psychologie u.a. werden wir die gegenwärtigen Entwicklungen des Lesens analysieren und diskutieren. Veranstaltungsort ist das Kulturzentrum E-Werk, Fuchsenwiese 1. Die Anmeldegebühr beträgt 30€, ermäßigt 15€. Nähere Informationen
Start des Graduiertenkollegs „Präsenz und implizites Wissen"
Zum 1. April 2012 startet für 13 Doktorandinnen und Doktoranden sowie einen Postdoktoranden das geisteswissenschaftliche Graduiertenkolleg „Präsenz und implizites Wissen" an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Beteiligt daran sind die Fächer Amerikanistik, Komparatistik, Medienwissenschaft, Politikwissenschaft, Religionswissenschaft, Sinologie, Soziologie und Systematische Theologie. Die feierliche Auftaktveranstaltung findet am 3. Mai 2012 um 17.00 Uhr in der Aula der Universität statt. Die Festrednerin wird Prof. Dr. Elisabeth Bronfen (Universität Zürich) sein; sie spricht zum Thema „Hollywoods Kriege: Historisches Wissen anderer Art" .
Das Kolleg verbindet die kulturwissenschaftliche Diskussion von Präsenz mit sozialwissenschaftlichen Theorien des impliziten Wissens und betrachtet diese Verbindung unter dem Aspekt des Kulturvergleichs. Mit dem Begriff „Präsenz" kann eine zeitliche oder räumliche Gegenwart und Unmittelbarkeit bezeichnet werden, die in besonderer Weise hervortritt oder hervorgehoben werden soll. Zusätzlich verstärkt wird Präsenz als Präsentifikation, das heißt als auffällige In-Szene-Setzung und Zur-Schau-Stellung. Von hier aus schlägt das Graduiertenkolleg Brücken zum impliziten Wissen, das sprachlich nicht ausgedrückt werden kann, sondern vor allem in Handlungen zum Ausdruck kommt. Dabei wird von einer Interdependenz ausgegangen. Das Verständnis dessen, was in Gesellschaft und Kultur präsent erscheint, beruht auf impliziten Wissensbeständen. Umgekehrt sind Merkmale der Präsenz und der Präsentifikation dem impliziten Wissen gerade deshalb zu eigen, weil es über Präsenzphänomene, z. B. in praktischen Handlungen, expliziert werden kann.
Politische Weissagungen im Mittelalter
Das Internationales Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung der FAU Erlangen-Nürnberg veranstaltet am Freitag, den 18. Mai 2012, einen internationalen Workshop unter der Leitung von PD Dr. Hannes Möhring (Universität Bayreuth, IKGF Visiting Fellow) zum Thema "Politische Weissagungen im Mittelalter". Das europäische Mittelalter ist eine Epoche, in der vielerlei Ängste und Hoffnungen schürende Vorhersagen über den Fortgang der Geschichte kursierten. Ihre Inhalte wurden häufig mit der Beschreibung der allgemein für das Ende der Zeiten erwarteten Ereignisse verbunden. Nicht selten erfreuten sich diese Weissagungen großer Verbreitung, teilweise über Jahrhunderte hinweg. Im Mittelpunkt des Workshops steht einerseits die Frage nach politischen und religiösen Zielsetzungen und Auswirkungen mittelalterlicher Endzeit-Weissagungen und damit zugleich die Frage nach ihrer damaligen Aktualität und Verbreitung. Andererseits ist nach der Funktion des Endzeit-Szenarios in den Weissagungen zu fragen und nach den Schwankungen der Stärke endzeitlicher Erwartungen. Dabei wird über das christliche Abendland hinaus auch ein Blick auf Byzanz im 9. Jahrhundert und die Christen des Vorderen Orients im 7. Jahrhundert geworfen. Beginn der Veranstaltung ist um 9 Uhr s.t. Veranstaltungsort ist der Konferenzraum im 3. OG des Internationales Kollegs für Geisteswissenschaftliche Forschung (Ulrich-Schalk-Straße 3a, Erlangen). Um Anmeldung wird bis zum 09. Mai gebeten. Nähere Informationen
Prof. Dr. Dabrock zum Mitglied des Deutschen Ethikrates ernannt
Professor Dr. Peter Dabrock, Inhaber des Lehrstuhls für Systematische Theologie II (Ethik) an der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie, ist zum Mitglied des Deutschen Ethikrates, des wichtigsten ethischen Beratungsgremiums in der Bundesrepublik, ernannt worden. Diese Entscheidung wurde heute in Berlin bekannt gegeben. Der Deutsche Ethikrat und sein Vorgänger, der Nationale Ethikrat, unterstützen die Bundespolitik seit 2001 bei Entscheidungen vor allem auf medizin- und bioethischem, aber auch auf sozialethischem Gebiet. Von den 26 Mitgliedern des Deutschen Ethikrates wird jeweils die Hälfte von der Bundesregierung bzw. vom Bundestag vorgeschlagen. Peter Dabrock und zwölf weitere Kandidaten standen auf einer gemeinsamen Liste aller Fraktionen im Parlament und wurden einstimmig gewählt. Mit der heute erfolgten Berufung durch den Präsidenten des Deutschen Bundestages beginnt die zunächst vier Jahre dauernde Amtszeit. Prof. Dr. Peter Dabrock (47) hat seit Oktober 2010 den Lehrstuhl für Systematische Theologie (Ethik) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg inne. Dabrock ist derzeit außerdem Mitglied der European Group on Ethics, Vorstandsmitglied der Zentralen Ethikkommission bei der Bundesärztekammer, Mitglied der DFG-Senatskommission für tierexperimentelle Forschung und verschiedener Kommissionen der Evangelischen Kirche in Deutschland.




















